Malen aus Freude – Malen als Passion

Diese Begriffe erklären die Liebe zu meiner Tätigkeit seit über 20 Jahren. Die Anlagen dafür liegen sicher schon lange iri mir, vererbt durch meinen Großvater, der in Schwäbisch Gmünd bis ins hohe Alter als Ziseleur und Gold- und Silberschmied arbeitete und durch meine Mutter, die über die Stoffmalerei in ihrer Jugend zur Glasmalerei als 70jährige kam und mit viel Freude wunderschöne Glasbilder malte.

Meine erste Begegnung mit dem Malen war 1989, als ich mit einer Malergruppe in der Toskana unterwegs war. Das war der Beginn meiner Passion für die Malerei. Ich erkannte, dass ich malen, Iernen und tun wollte mit all seinen Konsequenzen. In der Malerin Erika Stumpf, Folkwang Absolventin, aus Westfalen, die ich 1990 kennenlernte, fand ich eine für mich heute noch elementar wichtige Lehrerin, Mentorin und Freundin, mit der ich nach wie vor vier bis fünf Wochen jährlich zur intensiven Malerei und Weiterentwicklung verbringe.

Ein weiterer wichtiger Begleiter war der ,,Chiemgau-Maler“ Walter Lederer, leider 2004 verstorben, der an der Bad Reichenhaller Akademie unterrichtete.

Nun zu meiner Malerei. lch sammle Eindrücke, Stimmungen, Farbkonstellationen, Kontraste und überlege, wie ich diese in einem Bild wiedergeben kann. Zwischen Thema und Motiv muss ein Spannungsfeld sein. Ich befasse mich zuerst mental mit einem Thema, dann entstehen in der Regel Skizzen und danach erfolgt die Arbeit auf der Leinwand – in Acryl-Mischtechnik, d.h. Acrylfarbe und Hinzunahme von Kreiden, Stiften und anderen Farbmitteln.

Ich fühle mich frei für Veränderungen und Experimente. Es macht mir Freude, immer wieder Neues auszuprobieren. Während der Arbeit entdecke ich neue Kräfte, meine Empfindungen steigern sich und aus der wachsenden Phantasie finde ich neue Inspirationen. Diese Freiräume biete ich den Betrachtern meiner Bilder, die ich gerne zu einem Spaziergang durch meine Bilder einladen möchte.

Herma Fischer, Gnewaldstr. 29, 72622 Nürtingen, 07022-48000, fischer@hfwu.dewww.herma-fischer.de